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Abbildung 1: Comet einer HaCaT-Zelle nach Plasma Behandlung. Neben dem Zellkern (grün) entsteht der Schweif durch elektrophoretische Trennung der DNA-Fragmente (Observer von Zeiss).

Abbildung 2: Mit Plasma behandelte HaCaT-Zellen weisen Mikronuclei auf (grüne Pfeile) (Observer von Zeiss)

Detektion DNA-Schäden

Neben dem positiven Einfluss von Atmosphärendruck-Plasma auf humane Zellen ist auch bekannt, dass es eine Vielzahl von angeregten Molekülen, reaktiven Spezies und freien Radikalen beinhaltet, welche die Desoxyribonukleinsäure (DNA) schädigen können. In unserem Labor gibt es verschiedene Testsysteme, um die entstandenen DNA-Schäden zu detektieren und quantifizieren.

Mit dem Comet Assay wird die Entspiralisierung der DNA und somit die Freisetzung von Nukleinsäurefragmenten nachgeweisen. Es können sowohl Einzel- als auch Doppelstrangbrüche detektiert werden. Mittels Gelelektrophorese (Compact M von Analytik Jena) werden DNA-Bruchstücke aus dem Zellkern herausgezogen. Nach Anfärben der DNA mit Ethidiumbromid können geschädigten Zellen sichtbar gemacht werden, wobei nicht geschädigte DNA den Kopf und DNA-Fragmente den Schweif bilden (Abbildung 1). Je größer der Schweif desto mehr DNA-Fragmente sind vorhanden. Die statistische Auswertung erfolgt mithilfe der software Comet assay IV lite.

Der Mikronukleustest ist eine weitere Methode zur Detektion von doppelsträngigen Nukleinsäureschäden. Er erfasst sowohl DNA-Fragmente als auch ganze Chromosomen, die bei der Mitose (Zellkernteilung) verloren gehen und somit im Zytosol Mikronuklei (Kleinkerne) bilden. Diese Defekte können durch eine Färbung mit FITC-Phalloidin und Höchst visualisiert werden (Abbildung 2).

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