Zelluläre Effekte
Dr. Kai Masur - Nachwuchsgruppenleiter
Die Nachwuchsforschergruppe "Zelluläre Effekte" befasst sich mit der Beeinflussung zellulärer Aktivitäten (z.B. Wachstum/Vitalität, Adhäsion, Zellwanderung, Ausschüttung) durch physikalische Plasmen.
Durch experimentelle Grundlagenforschung sollen Antworten geliefert werden, inwiefern menschliche und tierische Zellen mithilfe von kaltem physikalischem Plasma stimuliert werden können. Vor dem Hintergrund der Wundheilung kommen für die Untersuchungen vor allem Haut- und Immunzellen zum Einsatz. An der Wundheilung beteiligte Gene, auf deren Basis die Detailplanung für die weitere experimentelle Vorgehensweise erfolgt, werden analysiert.
Untersucht wird der Einfluss kalten Plasmas auf die Zellwanderung, die Adhäsion, die Ausschüttung diverser Substanzen sowie auf die Zellteilungsrate bzw. den Zelltod untersucht. Von besonderem Interesse sind hierbei die von den Zellen nach Plasmabehandlung abgegebenen Substanzen (Zytokine, Hormone, extrazelluläre Matrix, etc.) mit Hinblick auf die Signaltransduktion und andere biochemische Prozesse, da sie eine zentrale Rolle in den Reaktionen der Zellen auf äußere Reize darstellen. Der Fokus liegt damit auf der Untersuchung sowohl der direkten als auch der indirekten Beeinflussung der Zellkommunikation bzw. der Zellaktivitäten. Dies stellt einen gemeinsamen Schnittpunkt der beiden ZIK Nachwuchsgruppen dar, in dem die Expertisen beider Gruppen kombiniert werden.