Zum Inhalt springen

Lea Miebach gewinnt Posterpreis auf dem "7th International Workshop on Plasma for Cancer Treatment" (IWPCT)

Lea Miebach hat auf dem "7th International Workshop on Plasma for Cancer Treatment" (IWPCT) mit ihrem Poster zum Thema: „Tumor cytotoxicity and immunogenicity of a novel V-jet neon plasma source compared to the kINPen“ einen Posterpreis gewonnen.

Die Auszeichnung ist für die Greifswalder Medizinerin ein ganz besonderer Erfolg, zumal es ihre erste Teilnahme an einer Konferenz überhaupt war.

Mit ihrem Posterbeitrag knüpft sie an Forschungsergebnisse aus der von Dr. Sander Bekeschus geleiteten Forschungsgruppe „Plasma-Redox-Effekte“ an, die auf das Potenzial von kaltem physikalischem Plasma in der Krebstherapie hinweisen. In diesem Zuge hat Lea Miebach eine im INP neu entwickelte Dual-Jet-Neon-Plasmaquelle (Vjet) gegen den kINPen als Referenzquelle verglichen. Im Fokus standen dabei die Tumortoxizität, sowie die Fähigkeit der beiden Quellen, die Immunogenität der Tumorzellen zu erhöhen, um so die körpereigene Tumorabwehr zu verstärken. In einem weiteren Schritt untersuchte Frau Miebach die Sicherheit des Vjets. Dabei konnten keine Hinweise für das vermehrte Auftreten von Mutationen in gesunden Zellen oder Gewebeschäden durch die Behandlung festgestellt werden.

Schon in ihrer medizinischen Doktorarbeit, die sie am INP in Kooperation mit dem chirurgischen Forschungslabor der Universitätsmedizin Greifswald geschrieben hat, widmete sich Lea Miebach den Effekten von kaltem Plasma in der Krebstherapie. Wir gratulieren Frau Miebach ganz herzlich zu ihrem so erfolgreichen Konferenzeinstand.

Die dem Poster zu Grunde liegende Veröffentlichung gibt's hier: https://doi.org/10.1038/s41598-020-80512-w

 

Lea_Miebach.jpg

Kontakt

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.

plasmatis – Plasma plus Zelle
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald

Tel.: +49 3834 - 554 3319
Fax: +49 3834 - 554 301

plasmatisinp-greifswaldde
www.plasmatis.de/